Love Data Week 2026

Am 25. Februar 2026 veröffentlicht

Love Data Week 2026

Im Rahmen der Love Data Week 2026 haben wir bei Come2Data vier Veranstaltungen durchgeführt:

Themennachmittag @ SLUB: „Wo sind die Daten?“

Unter diesem Motto kamen etwa 50 Forschende, Studierende und Beschäftigte zusammen, um über Auffindbarkeit, Nutzung und verantwortungsvollen Umgang mit Forschungsdaten zu diskutieren:

  • Die Frage nach dem „Wo“ der Daten führte schnell zu viel grundsätzlicheren Fragen nach Zugang, Strukturen, Nachhaltigkeit und Verantwortung.

Wie komme ich an die Daten, die ich brauche?

Den Auftakt bildeten zwei Workshops mit starkem Praxisbezug:

  • Astrid Ziemann und Anna Brauer (NFDI4Earth) stellten die Plattform OneStop4All vor: Hier können Nutzende Datenrepositorien für die Geowissenschaften auffinden, durchsuchen und nachnutzen.
  • Dominik Stoltz (SLUB) führte in das Virtuelle Kartenforum der SLUB ein und diskutierte Herausforderungen der Abbildung unserer dreidimensionalen Welt in zweidimensionale Karten.

Wo sind meine Daten sicher, und wie sicher sind sie?

Danach ging es um verschiedene Unsicherheiten im Umgang mit Forschungsdaten:

Beide Beiträge machten deutlich: Rechtliche, ethische und infrastrukturelle Fragen sind essenziell für verlässliche Datenarbeit.

Wo sind Verbindungen zwischen meinen Daten?

Zwei weitere Vorträge widmeten sich Softwarelösungen:

  • Oliver Knodel (HZDR) zeigte, wie ontologische Beschreibungen semantische Suchen ermöglichen, und Jan Langner (Fraunhofer ENAS) stellte mit dem Files&More Explorer (FAME) eine offene und skalierbare Plattform für Messdaten vor.

Wie gehe ich nachhaltig mit meinen Daten um?

Den Abschluss des Nachmittags bildete eine Hands-On-Session zum nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten, geleitet von Carolin Menzer und Katharina Zinke (SLUB).

Research Data Scarytales @ Uni Leipzig & TU Chemnitz

In zwei Satelitenveranstaltungen haben wir mit den Research Data Scarytales auf spielerische Weise für Datenkompetenz und Forschungsdatenmanagement sensibilisiert.

  • Studierende und Forschende aller Fachrichtungen berichten von ähnlichen Datenproblemen: fehlende Standards, unkritischer Umgang mit KI, schlechte Auffindbarkeit von Ressourcen sowie unzureichende Backupstrategien.
  • Besonders in Erinnerung geblieben ist uns der Austausch mit einer Mitarbeiterin aus der öffentlichen Verwaltung, wo fehlende Standards und uneinheitliche Datenkompetenz die Regel sind – wie in der Wissenschaft.
 

Come2Data-Glücksrad @ Bibliothek der TU Dresden

  • Durch das Glücksrad haben wir spielerisch Datenkompetenzen abgefragt.
  • Manche Wissenslücken konnten wir direkt vor Ort schließen!

Fazit

  • Der Bedarf an Datenkompetenzen über Disziplinen und Institutionen hinweg ist groß und wächst kontinuierlich – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Forschung.
  • Genau hier setzt Come2Data an:
Als Kompetenzzentrum greifen wir diese Bedarfe auf und stärken Datenkompetenz nachhaltig für Sachsen.

Fotocollage Veranstaltungen von Come2Data zur Love Data Week

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